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Designer

Florian Kolominski

© Alexandre Kurek

Florian Kolominski

Das Ruhrgebiet ist Heimat und Leben. Mit guten Leuten in einer Region.

Der Urbane Raum hat mich schon immer fasziniert und beeinflusst.

1984 wurde ich in Dortmund geboren. Meine Mutter leitete einen Kindergarten. Sie ist sehr kreativ und ist Profi in ihrem Job und ich saß da quasi an der Quelle die ein Kind braucht um sich gestalterisch entfalten zu können. Ich glaube das ich durch diesen Umstand, quasi indirekt, schon immer in ihre kreativen Ansätze mit einbezogen wurde und meine eigene Kreativität und Passion zur Gestaltung mit gefördert wurde.  Den größten Anteil meiner Erziehung habe ich aber durch meine Großeltern Väterlicher und Mütterlicherseits erfahren dürfen. Gewohnt habe ich  bislang in Herne, Dortmund und jetzt aktuell in Bochum.

Nach meinem Realschulabschluss machte ich meinen Zivildienst im Röntgenblatt Archiv des Marien Hospitals Herne. Dem folgte ein Fachabitur Fachrichtung Kunst mit einer Dualen Schulischen Ausbildung zum GTA (Gestaltungstechnischer Assistenten).
Darauf hin studierte ich einige Semester Architektur, welche mich nach wie vor sehr fasziniert. Ich lese und sammle auch heute noch Bücher zu dem Thema. Leider merkte ich nach den ersten Semestern, welche sich quasi im Kern noch mit dem reinen Entwurf im Sinne einer Ästhetischen Herangehensweise an die Architektur befassen, dass mir die Berechnungen und Fächer wie Tragwerkslehre die darauf folgten ein bisschen zu viel Mathematik waren. Mathe und ich stehen auf Kriegsfuss und das beziehe ich nicht auf das 1x1. Ich recherchierte und entwickelte eine Mappe mit 30 freien Kreativen Arbeiten um mich damit an der FH Dortmund für ein Kommunikationsdesign Studium zu bewerben. Ich wurde angenommen und fing an zu studieren.
Während des Studiums arbeitete ich als Freelancer für Agenturen, und realisierte viele andere Projekte für Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen, selbständig. Ausserdem habe ich zwei Magazine konzipiert, gestaltet und deutschlandweit herausgegeben. Ruhrgestalten und Konter.
Zum Endspurt des Studiums 2013 habe ich das Magazin ruhrgestalten vorerst eingestellt. Stattdessen arbeitete ich 18 Monate als Trainee für das Labor b Designbüro in Dortmund. Mit dem erworbenen B.A. habe ich dann 6 Jahre bei der Materna Gruppe in Dortmund innerhalb der Kreativen UNIT und 100%tigen Tochter Materna TMT als Kommunikationsdesigner und später dann als Artdirektor gearbeitet. Ich entwickelte 2018 den englischsprachigen Cityguide KONTER in zwei Ausgaben bis 2020. Ich arbeite gerade an der dritten Ausgabe des Cityguides.
Heute arbeite ich in Teilzeit als Gestalter für BECKDESIGN und realisiere Projekte und Kundenaufträge im Bereich der Konzeption und Gestalterischen Visualisierung von Erscheinungsbildern.

Das ist ziemlich leicht 🙂 Der Fakt das du das hier gerade ließt ist für mich ein Großer Erfolg!

Menschlich gesehen hatte ich einmal mit Depressionen zu kämpfen. Ich bin sehr Stolz auf mich das ich mich da wieder rausgezogen habe und weiter mache.
Meine zwei Kater Nase und Oskar haben mir auf dem Weg sehr geholfen!
Oskar
Nase

Das Ruhrgebiet beeinflusst meine Arbeit in vielen Bereichen.

Ich bin wie man so schön sagt auf Kohle geboren. Ich glaube schon das einen das Umfeld in dem man lebt Beeinflusst deswegen finde ich diese Frage auch unglaublich interessant und stelle sie gerne in Interviews. Reflektiert man seine Methodiken in denen man arbeitet und vergleicht sie mit seinem Umfeld kann man auf die Antwort kommen.
Ja. Das Ruhrgebiet beeinflusst definitiv meine Arbeit. Ich glaube der Pott spiegelt sich in meiner Arbeit in der ich immer versuche etwas zu verbessern und gleichzeitig "real" darzustellen.

Eine ganze Zeitlang war ich in der Mischka Bar in Bochum. Aktuell aufgrund der Corona Schutzverordnung Zuhause.

Mischka Bar Bochum
Oskar-Hoffmann-Straße 17
44789 Bochum

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Die Menschen machen für mich das Ruhrgebiet aus. Hier kannst du den ganzen Tag in einem Cafe sitzen wie z. B. dem Fräulein Coffea um in Ruhe zu arbeiten oder dich davon abhalten lassen..

Florian Kolominski

Florian Kolominski ist Artdirektor und Konzepter mit Sitz im Ruhrgebiet. Der Fokus seiner Arbeit liegt im Bereich der Analogen und Digitalen Visualisierung von Erscheinungsbildern.

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Für mehr Kreative Köpfe,

aus dem Ruhrgebiet!

Sebastian Dietel

©Sabrina Karakatsanis

Sebastian Dietel

Das Ruhrgebiet bot mir die Möglichkeit endlich das zu machen, wofür ich wirklich brannte, Zeichnen und gestalten.

Dieser Schmelztiegel an verschiedenen Städten und Menschen unterschiedlichster Herkunft, schien mir dafür bestens geeignet zu sein, Kontakte zu knüpfen und mit anderen Kreativen einen regen Austausch zu haben.

1990 wurde ich in Bayern geboren und wuchs in Thüringen auf. Zeichnen bereitete mir schon immer große Freude, sich Ideen überlegen und die auf Papier bringen. War und ist etwas das ich den ganzen Tag machen kann, doch lange war das nur eine Nebensache für mich. Nachdem ich mehrere Schulabschlüsse nachgeholt und eine handwerkliche Ausbildung gemacht hatte. Merkte ich, dass das alles nicht das war, was ich wirklich wollte, darum entschied ich mich von meiner alten Heimat wegzuziehen.

Ich entschied mich dafür an der FH Dortmund mein Studium im Bereich Kommunikationsdesign bis zum heutigen Tage zu machen, mir schien dieser Studiengang genau das richtige für meine Ambitionen zu sein. Während des Studiums entdeckte ich für mich, dass Gestalten von Schriften, Logos und das Layouten von Büchern in mir eine große Faszination auslöste. Bei Schriften und Logos ist für mich die Faszination darin, etwas Neues zu erschaffen, was es vorher nicht gab. Zum Beispiel eine Schrift für ein Plakat zu entwerfen ist eine schöne Herausforderung für einen selbst, weil am Ende damit auch der Charakter des Plakates widergespiegelt werden muss.
Auch zu sehen, wenn man ein Logo entwirft, es gut ankommt und es seine Verwendung im Auftreten eines Unternehmens findet, ist immer wieder schön. Ein komplettes Layout für ein Buch bereitet einem mit die größte Freude, denn Stunden und Tage lang sitzt man vor dem Rechner, gestaltet alles durch von A bis Z. Wenn dann am Ende das Endprodukt in den Druck geht, es danach zu einem nach Hause kommt, es zum ersten Mal in den Händen hält und es durch Blättern kann ist eines der schönsten Gefühle.

Das herrausstechendste Projekt war das Fotobuch über den Berg Karabach Konflikt letztes Jahr. Es war sehr interessant sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, aber auch sehr aufwühlend an manchen Stellen.

Ich entwickle und betreue aktuell das visuelle Erscheinungsbild des Musiklabels Junk Town Records.

Ich denke das Ruhrgebiet beeinflusst einen mehr passiv als aktiv.

Ich lebe mittlerweile seit vielen Jahren hier, aber als ich gerade neu hergezogen war, war alles sehr neu und spannend, allein schon das tolle Panorama aus Industrie und urbanen Lebensraum war Anfangs sehr faszinierend.
Heute sind es eher die kleinen Dinge, wie z. B. Gespräche, die spontan mit fremden Leuten entstehen. Die tollen Schriften, Leuchtreklamen, die an Geschäften oder Imbissbuden zu sehen sind. Das eine oder andere Plakat an Werbetafeln, Brückenunterführung oder Flyer, die irgendwo ausliegen. All das gibt neue Ideen für die eigene Arbeit.

Nicht immer, aber so oft es die Zeit zulässt, im Gräfen, das inzwischen das Café heißt, in Duisburg.

Das Cafe ist eine wirklich tolle Kneipe! Die gesamten Wände wurden von dem Designer Eckart Graefen mit riesigen Fotocollagen quasi tapeziert. Außerdem hat der Laden eine wirklich nette Bedienung.

Das Cafe designed by Eckart Graefen
Krummacherstr.14 47051 Duisburg

Für mich machen der stetige Wandel und das noch lange nicht ausgeschöpfte Potenzial das Leben im Ruhrgebiet aus.

Für kreative kann es hier in den nächsten Jahren ein echt toller Ort werden der noch viel Luft nach oben bietet für spannende Projekte. Im Gegensatz zu Tod getretenen Pfaden, wie Berlin. Ich sag nur Mieten zu Mondpreisen und weg Gentrifizieren von Menschen die schon seit Ewigkeiten da leben. Da sind wir hoffentlich noch weit von entfernt im Ruhrgebiet.

Mit

Sebastian Dietel

vernetzen.

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