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Arman Marvani

By Mai 8, 2022Mai 20th, 2022Essen, Influencer*in, Musiker/in, UX/Designer*in
Arman Marvani aka. Dein Couseng

Mein Name ist D.C., das steht für Dein Couseng.

Ich mache vor allem Rap.

Mein Name ist D.C., das steht für Dein Couseng. Ich mache vor allem Rap – der kann mehr oder weniger sozialkritisch sein.

Sonst mache ich Musikvideos und Online Content auf Instagram und TikTok.
Fotos: Tommy Phan

Ich habe mir letztens mit Keule257, der mich in meiner Teenagerzeit maßgeblich beeinflusst hat, eine Bühne geteilt. Das war ziemlich aufregend. 

Außerdem war ich 3 mal bei den deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaften im Schach.
Fotos: Tommy Phan

Kreative Arbeit, besonders Musik und Musikvideos sind meine größte Leidenschaft. Beruflich mache ich UX Design im Tech-Startup, was mir auch großen Spaß macht. Ich habe über viele Karrieren nachgedacht, aber der musikalische Weg fühlt sich mit Abstand am besten an.

Auf Spotify habe ich geschrieben, dass es in meiner Musik „mal um sozialkritische Themen, mal um den täglichen Film in Essen Sin City geht“. Klauen wäre ein Beispiel für einen sozialkritischen Track. Darin geht es um die Frage: Warum denkt Verkäufer, dass du klaust, wenn du Kannack bist? Wenn ich den auf Konzerten performe, sage ich immer dazu, dass ich gerne bereit bin, nach der Show mit Leuten über ihre Gedanken zum Thema zu sprechen. Das hat bisher eine Person wahrgenommen. Wir treffen uns bald zum Essen!
Für dieses Jahr ist außerdem ein Tape mit Ruhrpott-Bezug geplant. Im Moment erkunde ich vor allem meine Musikalität, also Grooves, Rhythmus, Feeling. Da können die Lyrics schonmal tendenziell in den Hintergrund fallen, aber das macht echt wahnsinnig Spaß. Mein neuer Song „Essen City Präsident“ ist ein gutes Beispiel dafür.

Das Ruhrgebiet hat mich wahnsinnig geprägt.

Hier sind meine Freunde, Familie, Kollaborateur*innen. Außerdem gibt es viele Kreative, die Lust haben, Kunst zu schaffen. Das ist ein hervorragendes Klima von dem ich oft profitiert habe! Ganz allgemein ist dieser Ort heimelig und unglaublich authentisch. Und die Leute sind entspannt.
Als ich zwei Jahre in Wien gelebt habe, habe ich gemerkt, dass man Nettigkeit und Respekt in der Zivilgesellschaft nicht für selbstverständlich halten sollte. Versteht mich nicht falsch, Wien ist eine super Stadt – aber der sogenannte „Wiener Grant“ und auch ein etwas normalisierterer Rassismus können es Ruhrpottler*innen dort schwer machen. Ich würde behaupten: für eine Menge Unhöflichkeiten, die da so üblich sind, würde man in Essen eine Backpfeife bekommen.
Foto: Sade Aliji

Das Habeez in Essen-Werden. 

Habe da lange gearbeitet, weswegen der Laden und das Team mir besonders am Herzen liegen. Und das Essen ist super. Ein anderer Ort den ich gerne mag ist die Kreuzung Karnaperstraße und Arenbergstraße in Essen-Karnap. Mit diesem Ort verbinde ich viele gute Erinnerungen an meine Jugendzeit.
Foto: Samir El Hannaoui

Viele Leute aus vielen Ländern, …

... Industrie, Arbeiter*innenmentalität, (noch!) günstige Mieten, Heimat. Meine Freunde, meine Familie, eine Menge aufregende Erinnerungen. In Essen gilt besonders: ökonomische Ungleichheit zwischen Nord und Süd. Da müssen wir mehr unternehmen. Was genau, das muss ich mir noch überlegen.

Ich habe früher aktiv im Verein Schach gespielt. Das ist inzwischen vielleicht Trend geworden (durch „Das Damengambit“ auf Netflix zum Beispiel), aber glaub mir – das war nicht immer so.

Für mehr Kreative Köpfe,

aus dem Ruhrgebiet!

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