BochumTheater & Schauspiel

Schauspielhaus Bochum

By Februar 10, 2017 No Comments

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Adresse:
Königsallee 15 – 44789 Bochum

100-JÄHRIGES BESTEHEN DES SCHAUSPIELHAUSES BOCHUM AN DER KÖNIGSALLEE

Am 30. Dezember 1915 eröffnete das Bochumer Stadttheater an der Königsallee mit Friedrich Schillers „Don Carlos“, einem Gastspiel des Düsseldorfer Schauspielhauses. Als eigentlicher Gründungszeitpunkt gilt jedoch der Beginn der Intendanz von Saladin Schmitt im Jahr 1919, als das Bochumer Theater erstmals ein eigenes Ensemble bekam.
Die Entstehungsgeschichte des Schauspielhauses Bochum beginnt 1908, als das Apollo-Theater, ein Varieté-Theater des Bauunternehmers Clemens Erlemann, am heutigen Standort an der Königsallee eröffnete. Ab 1910 unterstützte eine städtische „Theaterkommission“ die Leitung des Theaters und bezuschusste es mit städtischen Geldern. Daraufhin wurde das Apollo-Theater „Neues Stadttheater“ und später „Stadttheater“ genannt. Nach einem abgebrochenem Umbau und dem endgültigen finanziellem Bankrott Erlemanns, kaufte die Stadt die Theaterruine im Januar 1914. Während des ersten Weltkrieges fanden jedoch nur Gastspiele anderer Bühnen in Bochum statt. Im November 1918 wurde Saladin Schmitt in Bochum zunächst als Oberspielleiter, dann als Intendant eingestellt. Schmitt engagierte das erste Bochumer Ensemble und eröffnete den stadteigenen Spielbetrieb mit Franz Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen“ am 15. April 1919.

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